Belletristik
Yann Martel
Der Doktorand Harlow Donne hat sein Leben der Homer-Forschung gewidmet. Als sich ihm die einmalige Chance bietet, ein Jahr in Oxford zu forschen, sagt er zu –...
Der Doktorand Harlow Donne hat sein Leben der Homer-Forschung gewidmet. Als sich ihm die einmalige Chance bietet, ein Jahr in Oxford zu forschen, sagt er zu – obwohl er damit seine Tochter in Kanada zurücklässt und seine Ehe aufs Spiel setzt.
Im Museumsarchiv stößt Harlow auf sechs Tonscherben mit acht griechischen Wörtern. Mehr nicht – und doch genug, um einen Verdacht zu wecken: Könnte es der Beginn eines verschollenen Epos über den Trojanischen Krieg sein? Er macht das Epos zum Thema seiner Doktorarbeit, die er seiner Tochter widmet. Zwischen den dreitausend Jahre alten Versen tritt plötzlich eine ganz persönliche Botschaft hervor.
»Niemandes Sohn« ist der neue große Roman von Yann Martel, dem Autor des Welterfolgs »Life of Pi«: ein Buch über Mythos und Gegenwart, über Heimweh und Ehrgeiz – und darüber, wie aus Erzählungen Wahrheit wird.
Yann Martel wurde 1963 in Spanien geboren. Er wuchs als Sohn eines Diplomaten in Costa Rica, Frankreich, Mexiko, Alaska und Kanada auf und lebte später im Iran, in der...
Cornelius Hartz lebt als freier Autor und Übersetzer in Hamburg. Er hat zahlreiche Romane und Sachbücher aus dem Englischen übersetzt, unter anderem Liz Moore und M....